Frauenquote – Diskriminierung – Qualifikation

Ist eine verpflichtende Frauenquote eine Notwendigkeit?

Ist sie sinnvoll, und wem hilft sie wirklich? Vor allem dann, wenn sie gesetzlich verordnet ist?

 

Tatsache ist: Qualifikation und Qualität setzen sich immer durch! Wer Pausen im Berufsleben macht, kann nicht ernsthaft erwarten, dass gehaltstechnisch und karrieremäßig nach der Unterbrechung alles so weitergeht, als hätte es die Pause nicht gegeben und stattdessen wäre gearbeitet worden; wer nicht kontinuierlich am Arbeitsprozess teilnimmt, muss nun einmal Gehaltseinbußen und nicht erfolgte Beförderungen/Karriereentwicklungen hinnehmen (dies gilt für Männer genauso!);

Sollten diese Pausen allerdings auf Grund von Schwangerschaft/Kindererziehung erfolgen, dann ist hier sehr wohl zu überlegen, ob nicht vom Staat ein in der Höhe entsprechendes „Erziehungsgehalt“ zu zahlen ist; die volle Anrechnung im Pensionssystem muss eine Selbstverständlichkeit sein; und die notwendige Wertschätzung für die erziehenden Mütter und Väter setze ich voraus!

 

Diskriminierung ist etwas Vermeidbares!

In den ersten Stufen eines Bewerbungsprozesses kann Diskriminierung ganz leicht verhindert werden, indem man anonymisierte Verfahrensschritte ermöglicht (keine Angaben zu Geschlecht, Alter, Herkunft, Namen, …, sondern ausschließlich Qualifikation!); die endgültige Entscheidung für eine Personalbesetzung kann allerdings nur in persönlichen Gesprächen erfolgen; und ob ein (privates) Unternehmen lieber Große/Kleine, Dicke/Dünne, Frauen/Männer, Junge/Alte, … als Mitarbeiter einstellt, das muss der Unternehmensführung überlassen bleiben;

Auf jeden Fall darf weder einkommenstechnisch (bei Frauen), noch ausschreibungs-/einstellungstechnisch (bei Männern) eine Diskriminierung auf Grund des Geschlechts erfolgen!

 

Qualifikation ist etwas Hervorragendes!

Und das gleich aus mehreren Gründen: 1) die Messbarkeit – wer bestimmte (Mindest-)Anforderungen erfüllt, ist entsprechend qualifiziert und die erbrachten Leistungen sind direkt vergleichbar; 2) keine Bevorzugung – durch die Mess- und Vergleichbarkeit ist bei anonymisierten Bewerbungen eine Bevorzugung durch Hautfarbe, Herkunft, Namen, oder Geschlecht ausgeschlossen; 3) die Chancen – wer besser qualifiziert ist, hat einfach die besseren Möglichkeiten!

 

Faktum ist und bleibt: Alles, was man mit Zwang durchsetzt, wird (höchstwahrscheinlich eher früher, als später, aber auf jeden Fall) scheitern!

Denn nicht das Maßgebliche (die Qualifikation), sondern irgendeine -mehr oder weniger unbedeutende- Nebensache wird als Messlatte instrumentalisiert; und ein System, welches sich nur mit Nebensächlichkeiten beschäftigt (und sich darüber definiert), ist nicht konkurrenzfähig (Survival of the Fittest“ – Charles Darwin); es sollte dessen Daseinsberechtigung dringend hinterfragt werden!

 

Man tut den Frauen in diesem Land nichts Gutes, wenn sie nur auf Grund ihres Geschlechts bevorzugt werden. Aber die Ungerechtigkeiten und Fehler im Berufsalltag (z.B. hinsichtlich Gehaltsunterschieden bei gleicher Arbeit und Qualifikation) gehören umgehend abgeschafft!

Mit einer gleichberechtigten Teilhabe am Berufs- und Gesellschaftsleben geht automatisch eine verstärkte Teilhabe am politischen Leben einher und somit wird die Direkte Demokratie gestärkt und belebt -auch ohne Frauenquote!

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